Manz AG veröffentlicht Bericht über die ersten drei Monate 2019

  • Umsatz deutlich um 12% auf 77 Mio. EUR ausgebaut
  • EBITDA wie auch EBIT positiv und deutlich verbessert gegenüber Vorjahr
  • Gesamtjahresprognose 2019 bestätigt

Die Manz AG, weltweit agierender Hightech-Maschinenbauer, veröffentlicht ihre Quartalsmitteilung über die ersten drei Monate 2019. Demnach konnte die Gesellschaft den Umsatz im ersten Quartal deutlich auf 76,8 Mio. EUR steigern (Vorjahr: 68,5 Mio. EUR¹). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 5,1 Mio. EUR im Berichtszeitraum 2019 rund 7 Mio. EUR über dem Vorjahreswert von -1,6 Mio. EUR¹. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 0,6 Mio. EUR (Vorjahr: -3,5 Mio. EUR¹).

Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, kommentiert: „2018 haben wir unser Geschäftsmodell und Produktportfolio konsequent weiterentwickelt. Unser Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität der Manz AG nachhaltig zu stärken. Dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden, zeigen die Entwicklungen der letzten Quartale. Nicht zuletzt sehen wir uns in unserer positiven Einschätzung durch mehrere Aufträge in Höhe von insgesamt rund 10 Mio. EUR bestätigt, die wir in jüngster Zeit im Bereich Electronics für Laseranlagen und unsere vollintegrierte Montageplattform LightAssembly erhalten haben. Wir konnten damit unsere Kundenbasis in den Branchen Medizintechnik, Industrieelektronik und Consumer Electronics weiter verbreitern.“

Das Segment Solar zeigte sich entsprechend des CIGS-Projektverlaufs mit rückläufigen Umsätzen gegenüber dem Vorjahr und einem deutlich positiven Ergebnisbeitrag im Rahmen der Gesamtjahreserwartungen. Der Umsatz im Segment Electronics lag deutlich über Vorjahresniveau. Erwartungsgemäß zeigte sich auch das Segmentergebnis deutlich verbessert, wenngleich weiterhin noch negativ. Das Segment Energy Storage startete, bedingt durch die ausstehenden Entscheidungen zur Vergabe der Mittel aus Förderprogrammen sowohl auf europäischer als auch auf Bundesebene, verhalten in das aktuelle Geschäftsjahr. Vor dem Hintergrund der zu erwartenden wesentlichen Auftragseingänge in den Folgequartalen, sieht der Vorstand das Segment nach dem ersten Quartal weiterhin im Rahmen der Gesamtjahreserwartungen. Im Segment Contract Manufacturing verbesserten sich sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis gegenüber den jeweiligen Vorjahreswerten. Stabil entwickelte sich der Serviceumsatz, das Ergebnis lag aufgrund eines veränderten Produktmix unter dem Vorjahr.

Mit der Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2019, einem Auftragseingang von 41,0 Mio. EUR und einem Auftragsbestand von 196,7 Mio. EUR per 30. März 2019 sieht der Vorstand die Manz AG für das Gesamtjahr 2019 im Plan. Unter der Annahme unveränderter Rahmenbedingungen und dem Erhalt der erwarteten wesentlichen Auftragseingänge im Segment Energy Storage erwartet der Vorstand daher für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatzanstieg zwischen 10% und 14% gegenüber dem Jahr 2018. Ebenso erwartet der Vorstand eine positive EBITDA-Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich und eine positive EBIT-Marge im niedrigen einstelligen Prozentbereich.

¹Im Rahmen einer Berichtigung hat Manz mit der Talus Manufacturing Ltd. ein ehemals vollkonsolidiertes Unternehmen rückwirkend entkonsolidiert und dieses Unternehmen nun als assoziiertes Unternehmen in den Abschluss aufgenommen. Vergleiche Geschäftsbericht 2018, Kapitel “Konsolidierungskreis”.

Quelle: Manz AG

Diesen Beitrag empfehlen
Plast.tv YouTube
Plast.tv Vimeo