Zusammenarbeit zwischen der Groupe PSA und VINCI Autoroutes

• Die Groupe PSA und VINCI Autoroutes haben im französischen Saint-Arnoult-en-Yvelines neue autonome Fahrzeug-Features getestet. Im Rahmen der Zusammenarbeit war bereits im Juli 2017 erstmals ein autonomes Fahrzeug im vollständig autonomen Fahrmodus durch eine Mautstelle gefahren.
• Die in dieser neuen Phase des gemeinsamen Entwicklungsprogramms durchgeführten Tests erfordern eine intensive Kommunikation zwischen dem autonomen Fahrzeug und der Straßeninfrastruktur. Ziel ist die Verbesserung der Fähigkeiten des Fahrzeugs, sich außergewöhnlichen oder komplexen Situationen anzupassen.
• Die Tests sind Teil einer Partnerschaft zwischen der Groupe PSA und VINCI Autoroutes, die im Jahr 2016 begann. Die Ergebnisse fließen in die Standardisierungsarbeit ein, die in verschiedenen Gemeinschaftsprojekten wie C-Roads oder SAM Project durchgeführt wird.

Am 11. Juli haben VINCI Autoroutes und die Groupe PSA weitere umfangreichere Tests vorgenommen. Ziel dieser Tests ist, die Fähigkeit eines Fahrzeugs, eine Mautstation bei Reisegeschwindigkeit im autonomen Fahrmodus zu passieren, weiter zu verbessern. Dabei wurden zwei neue komplexe Fahrsituationen unter realen Verkehrsbedingungen auf dem von VINCI Autoroutes betriebenen Autobahnnetz getestet:

– Umschalten in den autonomen Modus in einem durch Baustellen vorübergehend veränderten Verkehrsbereich;

– „Safe Stop“, bei dem das Fahrzeug zu einem sicheren Ort fährt, falls der Fahrer in einer bestimmten Situation (beispielsweise plötzliches Auftauchen von Hindernissen auf der Straße, stark verschlechterte Wetterbedingungen) oder am Autobahnende das Steuer nicht wieder übernimmt.

Diese Tests wurden auf der A10 und A11 zwischen Dourdan und Ablis mit einem Prototyp des Peugeot 3008 durchgeführt, der Teil der autonomen Fahrzeugflotte für das AVA „Autonomous Vehilcle for All“ Programms ist.

Carla Gohin, Chief Technology Officer der Groupe PSA: „Dieser Test ist ein weiterer Schritt in der Entwicklung des autonomen Fahrzeugs. Zwei Jahre nach den ersten Tests war es das erklärte Ziel, noch mehr komplexe Fahrsituationen einzubeziehen, die eine enge Kommunikation zwischen dem autonomen Fahrzeug und der Straßeninfrastruktur erfordern, um den Handlungsspielraum des Systems unter Wahrung der Sicherheit zu erweitern. Diese Versuche zeigen den innovativen und praktischen Charakter der Zusammenarbeit zwischen der Groupe PSA und VINCI Autoroutes, die für die Entwicklung autonomer Fahrzeuge entscheidend ist.“

„Eine intelligente Autobahninfrastruktur ist ein wesentlicher Faktor bei der Entwicklung autonomer Fahrzeuge. Sie verbessert die mit dem Navigationssystem geteilten Kontextdaten, um die Entscheidungsfähigkeit und die Route des Fahrzeugs zu optimieren“, so Pierre Coppey, Vorsitzender von VINCI Autoroutes und Generaldirektor von VINCI. „In dieser Hinsicht ist unsere Zusammenarbeit mit der Groupe PSA sehr vielversprechend. Das Autobahnnetz ist ein ideales Testgelände für neue Mobilitätslösungen, die die Straßennutzung in Zukunft revolutionieren werden.“

Quelle: Groupe PSA

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