VWN-Werk in Hannover: Mehr Effizienz nach Umbauarbeiten im Werksurlaub

Rund 100 Projekte zur Modernisierung und Instandhaltung in den vergangenen drei Wochen umgesetzt

Automatisierung und Digitalisierung sorgen für höhere Effizienz und Flexibilität in der Produktion

T6.1 läuft in Kürze an, Vorbereitungen für T7-Produktion starten

Während des dreiwöchigen Werksurlaubs bei Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) in Hannover wurden umfangreiche Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt. Über 500 Mitarbeiter von Marke und Servicefirmen waren während der Sommerpause im VWN-Werk im Einsatz, haben neue Anlagen in Betrieb genommen, bestehende Anlagen modernisiert und gewartet sowie Prozesse optimiert. VWN investiert rund 30 Millionen Euro in die Modernisierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen.

„Wir sind startklar für den neuen T6.1, der in den kommenden Wochen hier vom Band rollt“, sagt Werkleiter Thomas Hahlbohm. Der Werksurlaub sei für tiefgreifende Modernisierungs- und Wartungsmaßnahmen genutzt worden. Hahlbohm weiter: „Wir setzten die Automatisierungs- und Digitalisierungsprozesse im Werk konsequent um, optimieren die Fahrzeugfertigung und sichern somit die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.“ Die produktionsfreie Zeit sei zusätzlich genutzt worden, um erste Anlagen für den T7 (Produktionsbeginn 2021) am Standort zu testen. „In unserem Werk werden wir in Zukunft bis zu drei verschiedene Fahrzeugmodelle mit unterschiedlichen Antriebskonzepten bauen können“, so Hahlbohm.

Im Werksurlaub wurden rund 100 verschiedene Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten umgesetzt, darunter:

  • Neue Roboteranlagen im Presswerk für das „automatische Abstapeln“ von Pressteilen. Pressteile aus der Großraum-Sauger-Presse werden jetzt direkt von Robotern aufgenommen und für die weitere Produktion abgestapelt. Die neue Anlage hat die Maße von 15m x 10m x 10m (Länge x Breite x Höhe).
  • Automatische Teileentnahme im Karosseriebau: In der T-Produktion entnehmen neue Roboter automatisch Blechteile (Querträger) aus Behältern und führen sie dem weiteren Produktionsprozess zu.
  • Komplexer Vorgang jetzt vollautomatisiert: Der Einbau des Cockpits für Transporter, Multivan und Co. funktioniert in der Montage jetzt vollautomatisch. Der Roboter nimmt das bis zu 90 Kilogramm schwere Cockpit auf und setzt es in das Fahrzeug ein.
  • Vorbereitungen für den T7 laufen: Erste Tests mit Presswerkzeugen (wiegen bis zu 12 Tonnen) wurden im Presswerk durchgeführt. In der Montage wurden die ersten Anlagen für die T7-Produktion eingerüstet. Der Testlauf der Anlagen läuft auf der Produktionslinie von T6 und T6.1, die ohne Störungen parallel weiter gefertigt werden. In der Lackiererei beginnen die Vorbereitung bei der Fördertechnik für die künftige T-Generation.
  • Umbau eines Betriebsrestaurants

Quelle: VW

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