Manz AG veröffentlicht Halbjahresbericht 2019

  • Umsatz mit 133 Mio. EUR aufgrund von Auftragsverzögerungen unter Vorjahresniveau
  • EBIT um 1,1 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr verbessert, aber weiterhin negativ
  • Angepasste Umsatzerwartung leicht unter dem Vorjahresniveau
  • Positive Ergebnisprognose für 2019 bestätigt

Die Manz AG, weltweit agierender Hightech-Maschinenbauer, veröffentlicht heute ihren Halbjahresbericht 2019. Demnach konnte die Gesellschaft den Schwung des ersten Quartals in den Folgemonaten nicht fortführen, da sich im Segment Energy Storage die Vergabe wesentlicher, bereits im zweiten Quartal erwarteter Aufträge weiterhin verzögert. Infolge lag der Umsatzbeitrag des zweiten Quartals mit 56,0 Mio. EUR unter dem des ersten Quartals 2019 (76,8 Mio. EUR) und 26,2 % unter den Umsatzerlösen des zweiten Quartals des Vorjahres (75,9 Mio. EUR). Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2019 beliefen sich insgesamt auf 132,8 Mio. EUR (Vorjahr: 144,4 Mio. EUR).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 5,7 Mio. EUR (Vorjahr: -0,5 Mio. EUR). Durch die Anwendung neuer Rechnungslegungsstandards erhöhten sich die Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im ersten Halbjahr 2019 auf -3,4 Mio. EUR und zeigte sich damit verbessert gegenüber dem Vorjahresniveau (-4,5 Mio. EUR).

Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, kommentiert: „Wir sind im ersten Quartal sehr gut in das Jahr 2019 gestartet und haben gesehen, dass unsere umgesetzten Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Geschäftsmodells und Produktportfolios greifen. Daher ist es natürlich enttäuschend, dass wir aufgrund von Auftragsverzögerungen diesen positiven Trend im zweiten Quartal nicht fortführen konnten. Ungeachtet dessen, sehen wir uns weiterhin auf dem richtigen Weg wieder nachhaltig profitabel zu werden. Angesichts der Verschiebungen im Auftragseingang haben wir uns jedoch entschieden, unsere Umsatzprognose auf ein Niveau leicht unter dem Vorjahreswert zu senken. An unserer Ergebnisprognose einer positiven EBIT-Marge im niedrigen einstelligen Prozentbereich halten wir hingegen unvermindert fest.“

Das Segment Solar zeigte sich entsprechend des CIGS-Projektverlaufs mit rückläufigen Umsätzen gegenüber dem Vorjahr. Kundenseitig kam es durch eine erneute Terminverschiebung bei der Fertigstellung der Gebäude zu weiteren Verzögerungen beim Installationsstart. In diesem Zusammenhang wird sich auch die mögliche Vergabe von Folgeaufträgen weiter verzögern. Der Umsatz im Segment Electronics lag deutlich über Vorjahresniveau. Erwartungsgemäß zeigte sich auch das Segmentergebnis deutlich verbessert, wenngleich weiterhin noch negativ. Die Geschäftsentwicklung im Segment Energy Storage zeigte sich ganz wesentlich durch die erwähnte Verzögerung bei der Vergabe von Großaufträgen geprägt. Im Segment Contract Manufacturing lag der Umsatz auf Vorjahresniveau, während sich das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserte. Stabil zeigte sich der Umsatz im Segment Service, das Ergebnis lag aufgrund eines veränderten Produktmix unter dem Vorjahr.

Quelle: Manz

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