Bertrandt investiert 1,5 Millionen Euro in Antriebsentwicklung

Seit kurzem bei Bertrandt im Einsatz: der erste Rollenprüfstand des Konzerns zur Reichweitenermittlung von E-Fahrzeugen, Dauerlauferprobungen sowie Validation von RDE-Erprobungen. Der Konzern investierte dafür rund 1,5 Millionen Euro. Damit erweitert Bertrandt sein Leistungsspektrum im Bereich Absicherung.

Der neue EPA-zertifizierte Prüfstand des Unternehmens ist ausgelegt für die Reichweitenermittlung von E-Fahrzeugen sowie zur Dauerlauferprobung und Validation von Real-Driving-Emissions (RDE)-Erprobungen für Verbrennungsmotoren. Alle Tests und Absicherungen erfolgen nach den neuesten gesetzlichen Vorgaben und Normen wie Worldwide harmonized Light vehicles Test (WLTP), RDE oder Motor Vehicle Emissions Group (MVEG).

Der wesentliche Bestandteil des Prüfstands ist die integrierte Allradrolle mit 550 kW Nennleistung, einer Achslast bis zu 2.500 kg und einem Fahrroboter, welcher automatisierte Testabläufe mit höchster Genauigkeit ermöglicht. Mit der Allradrolle können Geschwindigkeiten von bis zu 250 km/h abgebildet werden.

Mit dem neuen Prüfstand reagiert Bertrandt auf den immer höher und komplexer werdenden Prüfaufwand in der Automobilindustrie, der zum einen durch die verschärfteren gesetzlichen Rahmenbedingungen und zum anderen durch die zunehmende Antriebsvielfalt entsteht. „Wir legen mit dem Prüfstand den Grundstein für die Absicherung von Antriebskonzepten der Zukunft und erweitern zugleich unser Leistungsspektrum im Bereich Absicherung“, sagt Mathias Fritzsche, Abteilungsleiter Versuch bei Bertrandt.

Quelle: Bertandt

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