Joyson Gruppe präsentiert innovatives Cockpitkonzept auf der IAA

Die Joyson Gruppe präsentiert in Frankfurt erstmalig ein Cockpitkonzept, das Kompetenzen aus allen drei Divisionen der Gruppe vereint. Neben Lösungen für aktive und passive Sicherheit (Joyson Safety Systems) verfügt der Demonstrator über Bediensysteme/HMI (Preh Gruppe) sowie innovative hinterleuchtete Oberflächen und einen Fugenausströmer (JOYSONQUIN Automotive Systems). Die selbständig am Markt agierenden Joyson Konzernsparten zeigen mit dem Konzept beispielhaft, welche neuen Möglichkeiten in der gebündelten Systemkompetenz von Joyson liegen.

Leitgedanke des Cockpitkonzepts ist ein „adaptive interior“, d.h., ein Innenraum, der auch für die Anforderungen des autonomen Fahrens ausgelegt ist. Zu der federführend von Joyson Safety Systems entwickelten Konzeptstudie gehört ein für unterschiedliche Stufen des autonomen Fahrens geeignetes Lenkrad, das dank der im Lenkradkorpus integrierten Steer-by-Wire-Technologie keine feste Lenksäulenanbindung braucht. Im hochautomatisierten Fahrmodus bietet das Konzept die Möglichkeit, das Lenkrad wegzuklappen und einen großen Touchscreen während der Fahrt produktiv zu nutzen.

Eine große Herausforderung beim autonomen Fahren stellt die sichere Übergabe der Fahrzeugkontrolle dar. Damit geht die Notwendigkeit einher, den Fahrerzustand bei der Übergabe zu erkennen. Dies wird durch das Zusammenspiel dreier Technologien gewährleistet: 1.) Driver Monitoring System (DMS™), eine kamerabasierte Sensierung der Kopfneigung und Blickrichtung, 2.) Hands-on-Detection (HoD), bei der Sensoren im Lenkrad die Position der Hände erfassen und Vitalfunktionen wie Puls und Hautleitfähigkeit auswerten. 3.) Eine im Sichtfeld des Fahrers positionierte Lightbar, die visuelle Rückmeldung in kritischen Fahrsituationen liefert oder über den Grad des autonomen Fahrens informieren kann, rundet das System ab. Im Lenkrad findet sich darüber hinaus die Systemlieferanten-Kompetenz von Joyson wieder, denn die multifunktionalen Lenkradschalter wurden von der Preh Gruppe in das Konzept eingebracht. Sie verfügen über eine geschlossene Oberfläche und aktives haptisches Feedback.

Besonders deutlich wird die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Joyson Sparten im Bereich der Mittelkonsole. So kommen der Fugenausströmer mit nicht sichtbaren Lamellen sowie das hinterleuchtete Oberflächendekor von JOYSONQUIN und das in die Mittelkonsole integrierte Touchmodul von Preh.

Joyson Safety Systems präsentiert außerdem einen Sitz mit einem speziellen, motorisierten Sicherheitsgurt und einem gurtintegrierten Airbag, der auch bei alternativen Sitzpositionen, z.B. liegend, für zusätzliche Sicherheit sorgt und den herkömmlichen Frontairbag ersetzen kann. Zusammen mit dem beleuchteten Gurtschloss und dem Gurtbringer, tragen diese Technologien zur Verbesserung des Insassenschutzes und des Komforts bei. Eine Sensorik zur Sitzplatzerkennung, erforderlich für das Zusammenspiel von Gurtstraffung und Airbagauslösung, ist ebenso Bestandteil des Sitzes, wie ein PreCrash Seitenairbag.

In der Summe bündelt die Studie nicht nur die Kernkompetenzen der drei Joyson Sparten, sondern zeigt auf, wie ein modernes Cockpit sowohl für autonomes Fahren als auch für die konventionelle Fahrzeugführung ausgelegt werden kann.

Über Joyson Safety Systems
Joyson Safety Systems ist ein weltweiter Marktführer im Bereich der Mobilitätssicherheit („Mobility Safety“) und stellt sicherheitsrelevante Komponenten, Systeme und Technologien für den Automobilmarkt und andere Industrien her. Der Hauptsitz von Joyson Safety Systems befindet sich in Auburn Hills, Michigan, USA. Als Tochterunternehmen der Ningbo Joyson Electronic Corp. (SHA: 600699, “Joyson Electronics”) beschäftigt Joyson Safety Systems mehr als 50.000 Mitarbeiter in 25 Ländern. 

 

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