BMW Group startet in die nächste Generation des Digital Key

Bei der Integration von Smart Devices und der Vernetzung des Fahrzeugs mit dem digitalen Ökosystem hat die BMW Group frühzeitig eine führende Rolle eingenommen. Dem Kunden einen einfachen, vernetzten und vor allem „schlüssellosen“ Zugang zum Fahrzeug zu bieten, ist hierbei ein zentrales Innovationsfeld. Bereits heute ist es mit dem BMW Digital Key über BMW Connected auf dem Smartphone möglich, das Fahrzeug zu öffnen, zu verriegeln, den Motor zu starten und ihn mit anderen zu teilen. Doch dies ist lediglich der erste Schritt eines globalen technologischen Wandels, den die BMW Group federführend prägt und gestaltet. 2017 ist die BMW Group dem Car Connectivity Consortium (CCC) beigetreten und dort führend bei der Etablierung industrie-übergreifender, standardisierter Technologien und Sicherheitsstandards involviert. Als Ergebnis dieses Engagements wurde kürzlich die neue Generation eines standardisierten Ökosystems für den Fahrzeugzugang angekündigt, welches sowohl geräte- als auch herstellerübergreifend einsetzbar ist und gleichzeitig neue Funktionen ermöglicht.

Globale Standards für bessere Interoperabilität.

Im Vergleich zum klassischen Fahrzeugschlüssel bietet der digitale Schlüssel eine breitere Vielfalt an Anwendungen, die aufgrund der technischen Vorteile von Smart Devices möglich sind. Um die Zukunftsvisionen des Digital Key Wirklichkeit werden zu lassen, braucht es einheitliche technologische Standards. Diese haben zum Ziel das uneingeschränkte Funktionsspektrum auf Endgeräten unterschiedlicher Marken und unabhängig vom jeweiligen Fahrzeughersteller zu garantieren. Dies betont Dr. Olaf Müller, Leiter Entwicklung digitale Zugangssysteme bei der BMW Group: „Unsere Kunden fordern herstellerübergreifende Interoperabilität. Standardisierung ist die einzige Möglichkeit dies zu erreichen, proprietäre Lösungen sind hier nicht länger zielführend.“

Deshalb hat die BMW Group die Etablierung eines global anwendbaren Standards in enger Zusammenarbeit mit dem Car Connectivity Consortium (CCC) vorangetrieben. Dem Konsortium haben sich bereits die Mehrheit namhafter Smartphone-Hersteller sowie zahlreiche Automobilhersteller angeschlossen. Industrieübergreifende Standards unterstützen außerdem die Integration unterschiedlicher smarter Endgeräte wie Handys, Watches oder anderen Wearables – sofern diese die entsprechende Soft- und Hardware integriert haben.

Technologische Spezifikationen für innovative Funktionen.

Die zweite Generation (Release 2.0) eines auf NFC basierenden Digital Key Ökosystems ist für Ende 2019 angekündigt. Ein wesentliches Merkmal ist die Nutzung eines Security Chips, der isoliert vom Betriebssystem des Smartphones arbeitet. Dieser funktioniert außerdem selbst wenn das Gerät wegen zu niedrigem Akkustand nicht mehr gestartet werden kann. In naher Zukunft soll die Digital Key Spezifikation durch einen auf der Ultra-Breitband (UWB) Technologie basierten Release 3.0 erweitert werden. Dieser ermöglicht neben einer maximalen Diebstahlsicherheit auch eine hochpräzise Standortbestimmung zwischen Gerät und Fahrzeug. Auf diese Weise muss zum Öffnen des Fahrzeugs das Smartphone nicht mehr direkt an den Türgriff gehalten werden, sondern kann bequem in der Tasche bleiben. Die BMW Group hat frühzeitig erkannt, dass die UWB Technologie langfristig zielführend und geeignet für eine globale Marktdurchdringung ist. Die enge Zusammenarbeit der Partner und die bereits gestartete Verbreitung von UWB in den Endgeräten schaffen die Voraussetzung für neue und innovative Digital Key Funktionen.

Quelle: BMW

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