Innovatives Design für Elektrofahrzeuge überzeugt

Das Design und Konzept für das Elektrofahrzeug Biomega EV wird im Februar 2020 mit Gold im Bereich „Konzeptioneller Transport“ für außergewöhnliche Produktgestaltung vom Deutschen Designpreis ausgezeichnet. Verantwortlich für den Entwurf sind der Däne Jens Martin Skibsted und die strategische Designagentur Manyone. Der Biomega EV stellt den ersten Ausflug für Agentur und Designer in den Bereich „Automotive“ dar. Ein Elektroauto sollte konzipiert werden, dass alle Anforderungen der Mobilität der Zukunft in einem urbanen Gebiet erfüllt.

„Mit dem Biomega EV haben wir ein Fahrzeugdesign geschaffen, das über die traditionellen Fahrzeugtypologien hinausgeht. Dies war nötig, da sich Fahrzeuge in der Zukunft grundlegend von dem unterscheiden werden, was wir heute kennen. Sie müssen für ein urbanes Umfeld konzipiert sein und viel häufiger mit Fahrrädern, Fußgängern, öffentlichen Verkehrsmitteln und anderen Mobilitätsdiensten interagieren. Dies spiegelt sich in unserem Fahrzeugdesign wider“, kommentiert Jens Martin Skibsted, Global Partner, Mobility, Manyone. „Wir haben das gesamte Fahrzeuggehäuse neu definiert und dabei mit dem traditionellen Design der Frontscheibe und Motorhaube gebrochen. So konnten wir ein Fahrzeug kreieren, das nicht in Konkurrenz zu anderen Mobilitätstypen steht, sondern mit diesen interagiert.“

Das „Konzept-Auto“ wurde schon 2018 in der Anfangsphase der Entwicklung für den Deutschen Designpreis entworfen und eingereicht. Über das gesamte Jahr 2019 ist an einem zweiten, bis jetzt noch nicht veröffentlichten Entwurf des Biomega EVs gearbeitet worden. Im neuen Entwurf kombinierte Manyone Erfahrungen und Expertise von verschiedenen Designern aus dem Bereich Industrie-, Digital-, Strategie- und Extended-Reality-Design. So konnte man das Versprechen erfüllen, eine ganzheitliche Designlösung für die Zukunft der urbanen Mobilität zu kreieren.

„Unserer Meinung nach ist Mobilitätsdesign mehr als nur das Entwerfen von Fahrzeugen, die Sie von A nach B bewegen können. Aus diesem Grund war es unser Ziel, Lösungen für die urbane Mobilität zu schaffen, die das Leben in der Stadt verbessern. Mit dem zweiten Entwurf des Biomega EV haben wir ein serienreifes Fahrzeugdesign entwickelt, welches zudem Mobilitätsplattform und Business Case ist. So konnten Themen wie Ressourcen- und Energieeffizienz, aber auch die Sharing Economy integriert werden. Denn in Zukunft muss jedes Mobilitätskonzept diese Art von ganzheitlichem Ansatz erfüllen“, ergänzt Jens Martin Skibsted.

„Der Gewinn des Deutschen Designpreises ist etwas ganz Besonderes. Deutschland ist bekannt für seine Designtraditionen und Automobilindustrie – vor allen dank seiner globalen Marken, wie Volkswagen, Audi, BMW und Mercedes. Deswegen ist es für uns großartig, hierzulande für eine Auszeichnung im Zusammenhang mit der Automobilindustrie in Betracht gezogen zu werden. Mit dem Preis haben wir erkannt, dass wir etwas richtig machen und hoffen, dass es so weitergeht“, endet Jens Martin Skibsted.

Diesen Beitrag empfehlen
Plast.tv YouTube
Plast.tv Vimeo