Vielfahrer mit hoher Zahlungsbereitschaft – Tesla sprichtlukrative Kunden an

puls Studie zu Charakteristika von Tesla-Interessenten

Auch wenn die Aktienrallye des amerikanischen Elektroauto-Pioniers Tesla eine Atempause eingelegt hat, wird der Herausforderer der etablierten Automobilhersteller aus Palo Alto wohl auch weiterhin für Furore sorgen. Wie eine Sonderauswertung der

Nürnberger Marktforschung puls aus dem puls AutokäuferMonitor nämlich zeigt, hat Tesla wohl noch große Potenziale im deutschen Markt. Um die markanten Charakteristika von Tesla-Interessenten herauszufinden hat puls eine Sonderauswertung bei insgesamt über 12.312 Personen in Deutschland durchgeführt, die eine Autoanschaffung planen beziehungsweise vor kurzem getätigt haben. Demnach sind Tesla-Interessenten eher männlich, gebildet und gehören mit durchschnittlich über 20.000 Kilometern pro Jahr über-

raschenderweise zu den Vielfahrern. „Tesla widerlegt somit die landläufige Meinung, dass Elektroautos primär etwas für Kurzstrecken und Stadtverkehr sind“, kommentiert puls Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner die Ergebnisse. Wie die puls Studie weiter zeigt, verfügen stattliche 37 Prozent der Tesla-Interessenten über ein Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro. Von den übrigen Autokäufern in Deutschland gehören deutlich geringere 23 Prozent zu dieser einkommensstarken Gruppe. Damit im Zusammenhang steht auch die hohe Preisbereitschaft von 48.600 Euro, die Tesla-Interessenten für ihr zukünftiges Fahrzeug einplanen. Auto-Interessenten, die Tesla nicht erwägen, liegen mit einer Preisbereitschaft von 28.100 Euro deutlich unter diesem Budget. Dazu passend weist die puls Studie auch aus, dass Tesla wohl vor allem für die Interessenten der deutschen Premiummarken Audi, BMW und Mercedes sowie für VW eine (attraktive) Alternative sind. Wie die puls Sonderauswertung weiter zeigt, sind Tesla-Interessenten auch deutlich offener für Innovationen und Umwelttechnologien. Von daher, so puls Chef Weßner weiter, „sollten gerade die etablierten deutschen Autobauer den Newcomer aus Kalifornien als Ansporn für die schnelle Markteinführung eigener attraktiver Elektroautos ansehen“.