fischer steigert Umsatz auf über 887 Millionen Euro

Die Unternehmensgruppe fischer schloss das Geschäftsjahr 2019 erfolgreich ab. Mit einem Bruttoumsatz von 887 Millionen Euro übertraf das Familienunternehmen aus Waldachtal im Nordschwarzwald den guten Vorjahreswert (864 Millionen Euro) um 23 Millionen Euro. Zu dieser Umsatzsteigerung trug der Unternehmensbereich fischer Befestigungssysteme mit einem Umsatzwachstum von sechs Prozent zum Vorjahr einmal mehr überdurchschnittlich bei. Dagegen machte sich die Rezession in der Automobilindustrie im Unternehmensbereich fischer automotive bemerkbar. Er schnitt acht Prozent unter Vorjahr ab. Im laufenden Geschäftsjahr 2020 plant fischer mit einem Umsatzwachstum auf erstmals deutlich über 900 Millionen Euro, sofern dieses Ziel nicht durch die Auswirkungen durch den Corona-Virus oder durch eine Rezession beeinträchtigt wird. Insgesamt sind bei fischer 5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Erfolgreich mit digitalen Produkten und Lösungen
In viele verschiedene Themen der Digitalisierung hat fischer 2019 investiert. Dazu gehörten vor allem auch digitale Services. Seine Start-ups etablierte fischer 2019 weiter erfolgreich am Markt. Ein Beispiel ist die App Craftnote, die bereits von rund 35.000 Handwerkern genutzt wird und kürzlich mit dem Deutschen Exzellenz-Preis 2020 ausgezeichnet wurde.

Das Produktsortiment GANZ OHNE WERKZEUG wurde international verstärkt ausgerollt. Enthalten sind 25 Produkte zur werkzeuglosen Befestigung in Privathaushalten. Inzwischen ist fischer mit GANZ OHNE WERKZEUG in rund 1.000 DIY-Märkten in Deutschland vertreten. International gibt es das Sortiment bereits in Österreich, Spanien, Großbritannien, Frankreich und Brasilien. Bald soll es auch in Italien verfügbar sein.

Ausgezeichnete Ausbildung

Einen großen Stellenwert bei fischer besitzt seit jeher die Ausbildung. Aktuell sind 108 Auszubildende und Studierende der Dualen Hochschule im Unternehmen tätig. Insgesamt bildet fischer in 31 verschiedenen Berufen im technischen und im kaufmännischen Bereich aus. Auf 40 Ausbildungs- und DH-Studienplätze bewarben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 650 junge Menschen. Für die herausragende Ausbildung wurde fischer im vergangenen Jahr mehrfach ausgezeichnet: So erhielt das Unternehmen vom Wirtschaftsmagazin Capital die Auszeichnung als „Bester Ausbilder Deutschlands“, „Bester Ausbildungsbetrieb“ von FOCUS Money sowie von der Industrie- und Handelskammer das IHK-Gütesiegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“. fischer erhielt außerdem zahlreiche weitere Auszeichnungen, zum Beispiel: „TOP Nationaler Arbeitgeber“, „Beliebteste Familienunternehmen“, den „Digital Champions Award“ für die fischer Professional App, „Deutscher Nachhaltigkeitspreis 2020“ (Gewinner Großunternehmen), der größte und wichtigste Preis im Bereich Nachhaltigkeit in Europa, „TOP Innovator“ sowie die neue Auszeichnung „Gastgeber des Jahres“ und zum zweiten Mal in Folge „Beste Kantine Deutschlands“.

Ausblick 2020: Umsatzwachstum erstmals deutlich über 900 Millionen Euro geplant
Im laufenden Geschäftsjahr 2020 plant fischer mit einem Umsatzwachstum auf erstmals deutlich über 900 Millionen Euro, sofern dieses Ziel nicht durch die Auswirkungen durch den Corona-Virus oder durch eine Rezession beeinträchtigt wird. Die Innovationen werden ähnlich hoch sein wie 2019. Aktivitäten mit Start-ups bleiben auf einem weiterhin hohen Niveau. Im Mai weiht die Unternehmensgruppe ihren neuen fischer InnovationsCampus – ausschließlich für Start-ups – am Hauptsitz in Tumlingen ein. Im Haus der Eltern von Prof. Fischer werden außerhalb des herkömmlichen Arbeitsalltags, in einer kreativen Umgebung, neue Ideen generiert und Innovationen durch eigene Start-ups schnell zur Marktreife und zum Erfolg geführt.

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2020 hat fischer bereits zwei neue Landesgesellschaften gegründet – in Vietnam für fischer Befestigungssysteme und in Serbien für fischer automotive. In der zweiten Jahreshälfte eröffnet fischer in beiden Ländern neue Produktionsstandorte. Damit ist das Familienunternehmen jetzt mit 49 Gesellschaften in 37 Ländern vertreten und exportiert in über 100 Länder.