Toyota baut Produktion von Hybridkomponenten in Polen aus

Toyota treibt den Umbau seiner polnischen Produktionsstandorte weiter voran. Toyota Motor Manufacturing Poland (TMMP) hat jetzt die zweite Fertigungslinie für die neueste Generation des 1,5-Liter-Benzinmotors in Betrieb genommen. Der Motor kommt zusammen mit dem ebenfalls in Polen produzierten Hybridgetriebe im Toyota Yaris (Kraftstoffverbrauch kombiniert nach WLTP: 5,1-2,8 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert nach WLTP: 117-64 g/km) und dem Yaris Cross (Kraftstoffverbrauch kombiniert nach WLTP 5,2-4,4 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert nach WLTP 117-101 g/km) zum Einsatz.

Toyota hat in Polen nun innerhalb von drei Jahren sechs Fertigungslinien für elektrische Hybridantriebe installiert. Damit baut der internationale Automobilhersteller sein Engagement in Europa weiter aus und unterstreicht sein Bekenntnis zur Elektrifizierung.

Die lokale Produktion elektrifizierter Antriebe bei TMMP begann im Jahr 2018 am Standort Walbrzych mit der Fertigung des 1,8-Liter-e-CVT-Antriebsstrangs für die vierte Generation des Toyota Hybridantriebs. Seitdem hat Toyota kontinuierlich in die europäische Herstellung von Komponenten für elektrifizierte Antriebe sowie in die Fertigung der neuesten Motorengeneration auf Basis der Toyota New Global Architecture (TNGA) investiert.

Heute betreibt das Unternehmen in Polen jeweils drei Fertigungslinien für TNGA-Hybridmotoren und Hybridgetriebe. Die Kapazitäten in der Hybridproduktion sind damit um 76 Prozent gestiegen. Inzwischen werden bei TMMP außerdem auch Motor-Generatoren gebaut, die ein integraler Bestandteil der hybridelektrischen Kraftübertragung sind.

TMMP beschäftigt heute 3.300 Menschen an den beiden niederschlesischen Standorten Walbrzych und Jelcz-Lazkowice in der Nähe der Grenzen zu Deutschland und Tschechien.

Mit Hybridantrieben schneller in Richtung CO2-Neutralität

Angetrieben wird der Umbau der Fertigung in Polen von zwei Faktoren: dem Bekenntnis von Toyota zur CO2-Neutralität und der steigenden Kundennachfrage nach erschwinglichen, CO2-mindernden Hybridfahrzeugen.

Auf dem Weg in die Null-Emissions-Mobilität arbeitet Toyota an einem vollständigen Modellprogramm batterieelektrischer Fahrzeuge. Bis 2035 will das Unternehmen in Europa die Abgasemissionen seiner Neufahrzeuge auf null senken – eine entsprechende Infrastruktur für das Laden und Betanken emissionsfreier Fahrzeuge vorausgesetzt.

In der Zwischenzeit können Hybridfahrzeuge einen erheblichen Beitrag zur Verringerung der CO2-Emissionen leisten – und sie tun das auch. Die starke Nachfrage nach den Hybridfahrzeugen von Toyota und Lexus in Europa hat nicht nur dazu geführt, dass Toyota Motor Europe seinen Marktanteil ausgebaut hat; das Unternehmen konnte auch bei der Senkung der CO2-Flottenemissionen eine branchenweit führende Position einnehmen.

Toyota arbeitet kontinuierlich an der Weiterentwicklung der Hybridtechnologie und setzt sie zu erschwinglichen Preisen in immer mehr Modellen ein. Die Toyota Kunden können damit sofort ihre Reise in Richtung CO2-Reduzierung beginnen.

Weltweit hat Toyota bis Juli 2021 bereits mehr als 18 Millionen Hybridfahrzeuge verkauft und damit eine Reduzierung von CO2-Emissionen erreicht, die 5,5 Millionen batterieelektrischen Fahrzeugen entspricht. In Europa ist der Anteil der Hybridfahrzeuge am Gesamtabsatz auf 60 Prozent gestiegen, in Westeuropa liegt er sogar bei 70 Prozent. Auch in Polen verzeichnet Toyota eine starke Nachfrage nach Hybridfahrzeugen.

„Wir sind stolz darauf, einen so bedeutenden Beitrag zur breiteren Akzeptanz elektrifizierter Mobilität in Polen und Europa zu leisten und damit die CO2-Emissionen zu reduzieren“, sagt Marvin Cooke, Executive Vice President von Toyota Motor Europe. „Und wir werden die lokale Produktion von Hybridkomponenten weiter ausbauen. Im nächsten Jahr nehmen wir einen zweiten Motor-Generator in unsere Produktpalette auf. Außerdem werden wir unsere Produktionslinien weiter modernisieren, um uns auf die nächste Hybridgeneration vorzubereiten.“

Produktion von Hybridkomponenten in Polen

TMMP betreibt zwei Werke in Wałbrzych und Jelcz-Laskowice (Niederschlesien). Neben den Motoren und Getrieben für Hybridantriebe werden auch 1,0-Liter-Benzinmotoren sowie manuelle und halbautomatische Getriebe hergestellt. Die Werke in Wałbrzych und Jelcz-Laskowice beliefern Montagewerke von Toyota und Lotus in der Tschechischen Republik, Großbritannien, Frankreich, der Türkei und Russland sowie außerhalb Europas in Südafrika und Japan.