2021 war ein Rekordjahr für alternative Antriebe

VDIK-Monatsupdate alternative Antriebe (Dezember 2021)

Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 681.864 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Das war ein Zuwachs von 73 Prozent. Der Anteil am Gesamtmarkt betrug 26 Prozent, nach 12 Prozent im Vorjahreszeitraum. Die Neuzulassungen von batteriebetriebenen Elektroautos stiegen um 83 Prozent auf 355.961. Außerdem fuhren 325.961 neue Plug-in-Hybride auf die Straßen (plus 62 Prozent). Hinzu kamen 454 Brennstoffzellen-Pkw.

Im Dezember wurden noch einmal 81.218 Elektrofahrzeuge neu zugelassen, nur etwas weniger als im außerordentlich starken Vorjahresmonat. Während batteriegetriebene Elektroautos im letzten Monat des vergangenen Jahres um 11 Prozent zulegten, verzeichneten Plug-in-Hybride einen Rückgang um 16 Prozent.

Reinhard Zirpel, Präsident des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), betonte: „2021 war ein Rekordjahr für die alternativen Antriebe. Gerade Elektroautos haben den Marktdurchbruch geschafft. Nun kommt es darauf an, diesen positiven Trend fortzusetzen. Im neuen Jahr rechnen wir mit einem Neuzulassungsvolumen bei reinen Stromern und Plug-In-Hybriden von rund 850.000 Einheiten. Die alternativen Antriebe insgesamt werden 2022 voraussichtlich einen Anteil am Gesamtmarkt von über 50 Prozent erreichen.“

Der VDIK aktualisiert regelmäßig die Liste der Elektrofahrzeuge von internationalen Herstellern. Die VDIK-Mitgliedsunternehmen bieten aktuell rund 140 Elektro-Modelle (darunter Pkw und Nutzfahrzeuge) an, die Kunden in Deutschland bestellen können. Die VDIK-Elektroliste kann hier abgerufen werden.

Die Nachfrage nach Fahrzeugen mit alternativen Antrieben hat 2021 insgesamt deutlich zugelegt. Es wurden 1,13 Million neue Elektroautos, Hybride mit und ohne Stecker, Mild-Hybride und Gas-Pkw zugelassen. Das ist ein Plus von 53 Prozent.

Im gesamten Pkw-Markt verschieben sich die Gewichte in Richtung der alternativen Antriebe. Sie kamen 2021 auf einen Anteil am Gesamtmarkt von 43 Prozent. Reine Benziner lagen bei 37, reine Diesel bei 20 Prozent.