Starker Ergebnisanstieg und hohe Umsatzrendite nach Vollkonsolidierung des China-Joint Ventures  

 

  • Zipse: „Stärke und Resilienz der BMW Group zeigen sich gerade in herausforderndem Umfeld“
  • Konzern-EBT steigt auf 12,2 Mrd. €
  • Free Cashflow im Automobilsegment bei 4,8 Mrd. €
  • BEV-Absatz um knapp 150% gesteigert
  • Jahresprognose trotz hoher Volatilität bestätigt

München. Dank der anhaltend hohen Nachfrage nach ihren Premiumautomobilen hat die BMW Group im ersten Quartal 2022 ihre Wettbewerbsposition und ihre Profitabilität weiter stärken können.

Den Quartalsabschluss hat wie im Februar angekündigt die Vollkonsolidierung des chinesischen Joint Ventures BMW Brilliance Automotive Ltd. (BBA) positiv beeinflusst. Auch ohne diesen Einfluss spiegelten die Renditekennzahlen die finanzielle Stärke der BMW Group in einem volatilen Umfeld wider: Die Konzern-Umsatzrendite vor Steuern (EBT-Marge) lag im ersten Quartal bei 39,3% (2021: 14,0%). Ohne die Neubewertung der bereits gehaltenen Anteile und Konsolidierungseffekte aus der Vollkonsolidierung von BBA erzielte die BMW Group eine Konzern-Umsatzrendite von 18,4%.

Ebenfalls renditestark präsentierte sich das Automobilsegment in den ersten drei Monaten: Die EBIT-Marge im Segment Automobile lag im Berichtszeitraum bei 8,9% (2021: 9,8%) und damit am oberen Ende des Zielkorridors für 2022. Ohne die Konsolidierungseffekte aus der Vollkonsolidierung von BBA beläuft sich die EBIT-Marge auf 13,2%.

„Die Stärke und die Resilienz der BMW Group zeigen sich gerade in einem herausfordernden Umfeld: Mit hoher Flexibilität, operativer Exzellenz und großem Einsatz unserer Mannschaft steuern wir das Unternehmen auf Erfolgskurs – heute und in Zukunft“, sagte der Vorstandsvorsitzende der BMW AG, Oliver Zipse, am Donnerstag in München.

Auslieferungen elektrifizierter Fahrzeuge deutlich im Plus
Im ersten Quartal 2022 erhöhte sich der Absatz elektrifizierter Fahrzeuge deutlich um 28% auf 89.669 Einheiten (2021: 70.207 Fahrzeuge/+27,7%). Wie geplant konnte sich dabei der Absatz rein elektrisch angetriebener Automobile mit 35.289 Einheiten mehr als verdoppeln (2021: 14.161 Automobile/+149,2%). Der BMW iX3* (2022: 11.200 Automobile; 2021: 2.330 Automobile) und der MINI Cooper SE* (2022: 8.925 Automobile; 2021: 5.852 Automobile) waren die meistgefragten vollelektrischen Modelle und konnten ihre Absätze gegenüber dem Vergleichsquartal deutlich steigern. Die Innovationsträger BMW iX und BMW i4 sorgen bereits kurz nach ihrer Markteinführung für große Nachfrage und einen hohen Auftragsbestand. Die vollelektrische Luxuslimousine BMW i7* und der BMW iX1* sowie der vollelektrische BMW i3 in China erweitern 2022 die Modellpalette an batterieelektrischen Fahrzeugen.

„Wir sind überzeugt: Gerade in schwierigen Zeiten dürfen wir nicht aufhören, das Richtige zu tun. Deswegen machen wir Tempo beim Hochlauf der E-Mobilität und beschleunigen damit die Transformation zu nachhaltiger Mobilität. Und mit unserem holistischen Ansatz, die CO2-Emissionen unserer Fahrzeuge entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu senken, leisten wir einen wirksamen Beitrag im Kampf gegen den Klimawandel“, so CEO Zipse.

Bereits 2025 will das Unternehmen mehr als zwei Millionen vollelektrische Fahrzeuge auf die Straße gebracht haben. Und schon in diesem Jahr werden – inklusive Vorserienfahrzeugen – 15 vollelektrische Modelle produziert, die rund 90 Prozent seiner heutigen Segmente abdecken. Mindestens zehn Prozent des gesamten Absatzvolumens sollen vollelektrische Modelle ausmachen.

Leichter Anstieg der US-Auslieferungen – Versorgungsengpässe halten an
Insgesamt beliefen sich die Auslieferungen des ersten Quartals auf 596.907 Automobile und lagen aufgrund der knappen Verfügbarkeit von Komponenten und flächendeckender Lockdowns in China unter dem Rekordwert aus dem Vorjahr (2021: 636.606 Automobile/-6,2%). Die Absatzdynamik entwickelte sich in den Weltregionen unterschiedlich – auf dem amerikanischen Kontinent und in den USA konnte die BMW Group wie im Vorjahresquartal wachsen. In Americas lieferte das Unternehmen 99.169 Fahrzeuge aus (2021: 96.352 Fahrzeuge/+2,9%). In den USA steigerte die BMW Group den Absatz auf insgesamt 80.974 Automobile (2021: 78.067 Automobile/+3,7%) und belegte damit eine Spitzenposition im US-amerikanischen Premiumsegment.

Hingegen zeigte sich in den europäischen Märkten ein moderater Rückgang in den Auslieferungen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce um 7,8% (2022: 220.393 Einheiten; 2021: 239.018 Einheiten). Die Absatzentwicklung in Deutschland blieb mit 60.098 Automobilen leicht unter dem Vorjahresquartal (2021: 62.696 Automobile/-4,1%).

In Asien spiegelten sich vor allem Covid-bedingte Einschränkungen und die erneuten Lockdowns in China in der Absatzentwicklung wider. Die Auslieferungen gingen moderat zurück auf 265.065 Einheiten (2021: 287.697 Einheiten/-7,9%). In China lieferte das Unternehmen 208.953 Automobile aus (2021: 230.193 Automobile/-9,2%).

Premiummarken MINI und Rolls-Royce im Plus
Im ersten Quartal 2022 lieferte die Marke BMW insgesamt 519.796 Fahrzeuge an Kunden aus – 7,3% weniger als im starken Vorjahresquartal (2021: 560.543 Fahrzeuge). Zum Auftakt ihres Jubiläumsjahres, das den 50. Geburtstag von BMW M feiert, gingen 39.055 Hochleistungsmodelle von BMW M an Kunden, ein Zuwachs von 3,1% (2021: 37.894 Fahrzeuge).

Auf der Markenebene konnte die Marke MINI im ersten Quartal leicht zulegen (75.487 Fahrzeuge, 2021: 74.683 Fahrzeuge, +1,1%), was vorwiegend auf die elektrifizierten Modelle MINI Cooper SE* und MINI Countryman Plug-in-Hybrid* zurückzuführen war. Beide Modelle zusammen erzielten einen Anteil von mehr als 17% am Gesamtabsatz der Marke MINI.

Rolls-Royce Motor Cars übergab im ersten Quartal 1.624 Automobile in Kundenhand und damit 17,7% mehr als im Vorjahr (2021: 1.380 Automobile). Der Absatzzuwachs beruht insbesondere auf den Rolls-Royce Modellen Ghost und Cullinan.
Konzernerlöse mit deutlichen Zuwächsen
Die Umsatzerlöse stiegen im ersten Quartal des Berichtszeitraums um 16,3% auf 31.142 Mio. € (2021: 26.778 Mio. €). Der deutliche Zuwachs geht auf BBA zurück: Nach der Verlängerung des Joint Venture-Vertrags und der Aufstockung der von der BMW AG gehaltenen Anteile von 50% auf 75% wird BBA seit 11. Februar 2022 als Tochterunternehmen im Konzernabschluss konsolidiert. Seither zählen die rund 23.000 chinesischen Mitarbeiter zur Belegschaft der BMW Group.
Durch das Tochterunternehmen flossen ab 11. Februar 2022 Umsatzerlöse in Höhe von 3.287 Mio. € zu. Darüber hinaus profitierte die BMW Group weiterhin von positiven Preis- und Produkt-Mix-Effekten und konnte das Aftersales-Geschäft ausweiten. Die anhaltend positive Entwicklung der Gebrauchtwagenmärkte, insbesondere in den USA und im UK, führte zu höheren Erlösen aus dem Verkauf von Leasingrückläufern. Die Umsatzerlöse wurden zudem von Währungseffekten positiv beeinflusst. Eine starke Preisrealisierung trug dazu bei, den Anstieg bei Rohmaterial- und Energiepreisen teilweise auszugleichen.

Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen des Konzerns lagen mit 1.391 Mio. € (2021: 1.287 Mio. €/+8,1%) über dem Niveau des Vorjahres. Diese fokussierten vor allem auf neue Modelle und die weitere Elektrifizierung sowie Digitalisierung des Portfolios. Vorleistungen entfielen zudem auf die Neue Klasse.
Die Forschungs- und Entwicklungsquote ging auf 4,5% (2021: 4,8%) zurück – ursächlich hierfür sind die gestiegenen Umsatzerlöse.

Finanzergebnis und Konzernergebnis – hohe Zuwächse durch BBA
Durch die Vollkonsolidierung von BBA hat sich insbesondere das Finanzergebnis des Konzerns stark erhöht, auf 8.836 Mio. € (2021: 732 Mio. €). Dies ist auf den Gewinn aus der Neubewertung der bisher gehaltenen Anteile zurückzuführen, der vorläufig rund 7,7 Mrd. € beträgt. Im Gegenzug ist das At-Equity-Ergebnis rückläufig gewesen, da das Ergebnis aus BBA aufgrund der Vollkonsolidierung nur bis zum 10. Februar 2022 enthalten ist (2022: 260 Mio. €, 2021: 429 Mio. €/‑39,4%).

Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) stieg aufgrund des oben genannten Effekts auf 12.227 Mio. € (2021: 3.757 Mio. €; +225,4%).

Die EBT-Marge des Konzerns erhöhte sich im ersten Quartal deutlich auf 39,3% (2021: 14,0%). Ohne die Neubewertung der bereits gehaltenen Anteile und Konsolidierungseffekte aus der Vollkonsolidierung von BBA beträgt die EBT-Marge des Konzerns 18,4%.

Der Konzernüberschuss belief sich auf 10.185 Mio. € (2021: 2.833 Mio. €; +259,5%).

Vollkonsolidierung erhöht Finanzkennzahlen im Automobilsegment
Das Automobilsegment steigerte im ersten Quartal seine Umsatzerlöse dank der Vollkonsolidierung deutlich auf 26.726 Mio. € (2021: 22.762 Mio. € /+17,4%). Positive Preis- und Produkt-Mix-Effekte, Währungseffekte sowie die anhaltend guten Rahmenbedingungen auf den Gebrauchtwagenmärkten, die in einer vorteilhaften Restwertentwicklung mündeten, wirkten sich ebenfalls umsatzsteigernd aus.

Das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) lag im ersten Quartal bei 2.367 Mio. € (2021: 2.236 Mio. €/+5,9%). Die EBIT-Marge im Segment Automobile lag im Berichtszeitraum bei 8,9% (2021: 9,8%).

Aus der Vollkonsolidierung von BBA wirken im Automobilsegment verschiedene Konsolidierungseffekte. „Die Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation sowie die Zwischengewinneliminierungen belaufen sich auf rd. 1,2 Mrd. €. Ohne diese Konsolidierungseffekte läge die EBIT-Marge bei 13,2%. Hier zeigt sich die Stärke unseres Kernsegments im ersten Quartal – insbesondere angesichts der schwierigen Umfeldbedingungen“, so Finanzvorstand Nicolas Peter.

Das Finanzergebnis im Segment betrug 8.053 Mio. € (2021: 540 Mio. €). Auch hier wirkte sich die bereits genannte Neubewertung der bisher gehaltenen Anteile an BBA positiv aus. Das Segmentergebnis vor Steuern (EBT) für die ersten drei Monate 2022 lag aufgrund der oben beschriebenen Effekte bei 10.420 Mio. € (2021: 2.776 Mio. €).

Der Free Cashflow des ersten Quartals im Segment Automobile betrug wie erwartet 4.816 Mio. € (2021: 2.522 Mio. €). Die Vollkonsolidierung von BBA trug dazu mit einem Mittelzufluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 5.011 Mio. € bei. Der Kaufpreis für 25% der Anteile in Höhe von 3.735 Mio. € wurde vollständig mit Zahlungsmitteln beglichen. Die BMW Group strebt für das Gesamtjahr unverändert einen Free Cashflow im Segment von mindestens 12 Mrd. € an.
Segment Finanzdienstleistungen erzielt hohe EBT-Zuwächse
Das Segment Finanzdienstleistungen betreute zum 31. März 2022 insgesamt 5.516.021 Finanzierungs- und Leasingverträge mit Endkunden (31. Dezember 2021: 5.577.011/-1,1%). Die eingeschränkte Verfügbarkeit von Neuwagen wirkte sich auch auf den Abschluss von Neuverträgen mit Endkunden aus. Im Zeitraum von Januar bis März 2022 wurden im Finanzierungs- und Leasinggeschäft mit Endkunden 433.429 neue Verträge abgeschlossen (2021: 489.066 Verträge/‑11,4%). Die positive Entwicklung der Gebrauchtwagenmärkte, die zu höheren Erlösen aus dem Verkauf von Leasingrückläufern führte, wirkte sich positiv auf die Finanzkennzahlen des Segments aus.

Die Umsatzerlöse stiegen im ersten Quartal solide von 7.906 Mio. € auf 8.486 Mio. € (+7,3%) an. Mit einem deutlichen Plus von 28,0% stieg das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Finanzdienstleistungsgeschäft auf 1.007 Mio. € (2021: 787 Mio. €). Hierzu trugen insbesondere Vermarktungserlöse in den USA und UK bei.

Der Anteil an BMW Group Neuwagen, die durch das Segment Finanzdienstleistungen verleast oder finanziert wurden, belief sich im ersten Quartal auf 46,8% (2021: 50,4%/-3,6%-Punkte).

Segment Motorräder erhöht Auslieferungen und Umsatzerlöse
Das Segment Motorräder konnte sein Absatzvolumen im ersten Quartal nach dem sehr erfolgreichen Vorjahr erneut steigern: Insgesamt 47.403 BMW Motorräder und Scooter wurden in Kundenhand übergeben, ein Plus von 11,3% gegenüber dem Vorjahresquartal (2021: 42.592 Eh.). Die Umsatzerlöse stiegen um 6,1% auf 799 Mio. (2021: 753 Mio. €).
Das Segment erzielte ein Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) von 108 Mio. € (2021: 135 Mio. €; -20,0%). Die EBIT-Marge belief sich auf 13,5%.

BMW Group behält Jahresprognose bei – weiter starke Volatilität erwartet
Gestärkt durch die weltweit hohe Nachfrage nach ihren attraktiven Premiumfahrzeugen behält die BMW Group ihre Jahresprognose bei. Das Unternehmen beobachtet aufmerksam die durch den Ukrainekrieg geprägte geopolitische Lage und die weiterhin volatile Preisentwicklung auf den Rohstoff- und Energiemärkten. Den Erwartungen zufolge wird die Situation auf den Rohstoffmärkten angespannt bleiben. Zudem dürften sich die Energie­preise weiter auf hohem Niveau bewegen. Die BMW Group hat daher erste Belastungen für 2022 bereits berücksichtigt. Der Krieg in der Ukraine und der Anstieg der Inflationsrate könnten diese Entwick­lung weiter verschärfen. Wie im Vorjahr besteht das Risiko von Lieferengpässen bei Halbleiter-Komponenten, die für die eigene Produktion bestimmt sind. Aktuell wird mit einer ersten Entspannung der Situation frühestens im Laufe des zweiten Halbjahres 2022 gerechnet. Die Zahl der Auslieferungen im Segment Automobile wird daher auf Vorjahresniveau erwartet. Des Weiteren wird eine EBIT-Marge im Korridor von 7 bis 9% erwartet.

Im Segment Motorräder wird ein leichter Anstieg bei den Auslieferungen prognostiziert. Die EBIT-Marge soll sich im Zielkorridor von 8 bis 10% bewegen. Die Leistungsindikatoren des Segments Motorrad werden durch die Vollkonsolidierung von BBA nur unwesentlich beeinflusst.

Im Segment Financial Services wird für den RoE ein Wert im Korridor von 14 bis 17% erwartet. Im Vergleich zum Berichtsjahr 2021 sollten sich die stark positiven Effekte aus der Wiedervermarktung von Leasingrückläufern normalisieren.

Die Vollkonsolidierung von BBA soll trotz gegenläufiger Effekte aus Produktionsanpassungen zu einem deutlichen Wachstum des Konzernergebnisses vor Steuern führen.

Die beschriebenen Ziele in der Unternehmensprognose sollten ohne Berücksichtigung der Vollkonsolidierung mit einer leicht steigenden Mitarbeiterzahl erreicht werden.

Nicht in dieser Prognose enthalten sind: weitere deutliche Verschärfungen der Sanktionen gegen Russland beziehungsweise Gegenmaßnahmen durch Russland, eine Ausweitung der Konfliktsituation außerhalb der Ukraine sowie eine signifikante Verlängerung beziehungsweise Ausweitung des pandemiebedingten Lockdowns in China.
Unabhängig davon bleibt die Situation unsicher. Dies erschwert eine genaue Prognose für das Jahr 2022 deutlich.

 

Die BMW Group im Überblick

1. Quartal
2022
1. Quartal
2021
Veränderung in %
Fahrzeug-Auslieferungen        
Automobile1 Einheiten 596.907 636.606 -6,2
Davon:  BMW1 Einheiten 519.796 560.543 -7,3
 MINI1 Einheiten 75.487 74.683 1,1
 Rolls-Royce1 Einheiten 1.624 1.380 17,7
Motorräder Einheiten 47.403 42.592 11,3
         
Mitarbeiter                                      (Stand: 31.12.2021) 118.909    
 
EBIT-Marge Segment Automobile Prozent 8,9 9,8 -0,9%- Pkte.
EBIT-Marge Segment Motorräder Prozent 13,5 17,9 -4,4%- Pkte.
Umsatzrendite vor Steuern2 Prozent 39,3 14,0 25,3%-Pkte.
         
Umsatz Mio. € 31.142 26.778 16,3
Davon:   Automobile Mio. € 26.726 22.762 17,4
Motorräder Mio. € 799 753 6,1
Finanzdienstleistungen Mio. € 8.486 7.906 7,3
Sonstige Gesellschaften Mio. € 1 1
Konsolidierungen Mio. € -4.870 -4.644 4,9
         
Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) Mio. € 3.391 3.025 12,1
Davon:   Automobile Mio. € 2.367 2.236 5,9
Motorräder Mio. € 108 135 -20,0
Finanzdienstleistungen Mio. € 966 767 25,9
Sonstige Gesellschaften Mio. € -32 -6
Konsolidierungen Mio. € -18 -107 -83,2
         
Ergebnis vor Steuern (EBT) Mio. € 12.227 3.757 225,4
Davon:   Automobile Mio. € 10.420 2.776 275,4
Motorräder Mio. € 109 135 -19,3
Finanzdienstleistungen Mio. € 1.007 787 28,0
Sonstige Gesellschaften Mio. € 685 141
Konsolidierungen Mio. € 6 -82
         
Konzernsteuern auf das Ergebnis Mio. € -2.042 -924
Konzernüberschuss Mio. € 10.185 2.833 259,5
Ergebnis je Aktie(Stamm-/Vorzugsaktie)  € 15,33/15,33 4,26/4,26 -/-

1 Auslieferungen einschließlich Joint Venture BMW Brilliance Automotive Ltd., Shenyang, für den Zeitraum vor Vollkonsolidierung im Konzernabschluss der BMW Group (1. Januar bis 10. Februar 2022): 96.133 Automobile (2021: 175.838 Automobile).
2 Verhältnis des Konzernergebnisses vor Steuern zu den Konzernumsatzerlösen.

*Verbrauchs-/Emissionsangaben:
BMW iX3: Stromverbrauch in kWh/100 km kombiniert: 18,9-18,5 WLTP.
MINI Cooper SE: Stromverbrauch in kWh/100 km kombiniert: 17,6-15,2 WLTP.
BMW i7: Stromverbrauch in kWh/100 km kombiniert: 19,6-18,4 WLTP.
BMW iX1: Stromverbrauch in kWh/100 km kombiniert: 18,4-17,3 WLTP (Prognosewert auf Basis des bisherigen Entwicklungsstands des Fahrzeugs).
MINI Cooper SE Countryman ALL4: Kraftstoffverbrauch in l/ 100km: 2,1-1,9 (NEFZ), 2,1-1,7 (WLTP); Stromverbrauch in kWh/100 km kombiniert: 14,8-14,1 (NEFZ), 15,9-14,8 (WLTP); CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 48-44 (NEFZ), 47-39 (WLTP).

GLOSSAR – Erläuterung der Kennzahlen

Auslieferungen
Ein Neu- oder Gebrauchtfahrzeug wird als Auslieferung erfasst, wenn das Fahrzeug an einen Endkunden übergeben wird. Zu den Endkunden gehören auch Leasingnehmer im Rahmen von Leasingverträgen mit BMW Financial Services sowie in den USA und Kanada auch Händler, wenn sie ein Fahrzeug als Werkstattersatzfahrzeug oder Vorführfahrzeug klassifizieren. Im Falle von Gebrauchtfahrzeugen können zu den Endkunden auch Händler und andere Dritte zählen, wenn sie ein Fahrzeug bei einer Auktion oder direkt von der BMW Group erwerben. Für den Endkunden vorgesehene Fahrzeuge, die auf dem Transportwege einen Totalschaden erleiden, werden auch als Auslieferung gezählt. Auslieferungen können durch die BMW AG, eine ihrer internationalen Tochtergesellschaften, eine BMW Group Niederlassung oder einen unabhängigen Händler erfolgen. Die überwiegende Mehrzahl der Auslieferungen und damit die Meldung einer Auslieferung an die BMW Group erfolgt durch unabhängige Händler.

EBIT
Ergebnis vor Finanzergebnis. Es setzt sich zusammen aus den Umsatzerlösen abzüglich der Umsatzkosten, Vertriebs- und Verwaltungskosten und des Saldos aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen.

EBIT-Marge
Ergebnis vor Finanzergebnis bezogen auf die Umsatzerlöse.

EBT
EBIT zuzüglich Finanzergebnis.