PWO hebt aufgrund hohen Neugeschäfts die diesbezügliche Prognose an und will Kapazitäten in Osteuropa erweitern

– In den ersten 5 Monaten 2022 Lifetime-Volumen von rund 405 Mio. EUR
gewonnen

– Kundenanfragen unverändert auf sehr hohem Niveau

– Neue Jahresprognose zum Neugeschäft: Nahe 600 Mio. EUR

– Strategische Ausrichtung des Konzerns wird regional angepasst

– Kapazitäten sollen in Osteuropa durch zusätzlichen Standort erweitert werden

Das nachhaltige, vom Verbrennermotor vollständig unabhängige Geschäftsmodell von PWO, kombiniert mit dem globalen Vertriebsansatz und dem Fokus auf seine Entwicklungskompetenzen zahlen sich immer stärker aus. In den ersten 5 Monaten des laufenden Geschäftsjahres wurde bereits ein Neugeschäft mit einem Lifetime-Volumen, inklusive der damit verbundenen Werkzeugumfänge, von rund 405 Mio. EUR gewonnen. Weil zugleich Anzahl und Volumen der Anfragen für zusätzliche Aufträge auf überaus hohem Niveau liegen, hat der Vorstand beschlossen, die Prognose für das Lifetime-Volumen des Neugeschäfts im Geschäftsjahr 2022 nach oben zu nehmen. Er erwartet jetzt, im Gesamtjahr ein Neugeschäftsvolumen nahe 600 Mio. EUR (bisher: mehr als 500 Mio. EUR) zu gewinnen.

Damit setzt PWO seine globale Wachstumsstrategie weiter fort. Besonders erfolgreich waren wir erneut bei der Entwicklung innovativer Lösungen für Instrumententafelträger. So haben die tschechischen Standorte einen weiteren großen Neuauftrag für Fahrzeugmodelle gewonnen, für die PWO künftig erstmals Instrumententafelträger liefert. Die mexikanischen Standorte werden zudem ab 2023 für einen unserer größten Kunden Sitzkomponenten fertigen. Nicht zuletzt kommt das Erschließen von Chancen in neuen Märkten schnell voran: Nach einem ersten Prototypenauftrag für Komponenten von Brennstoffzellen wurde PWO nun der Auftrag für eine mehrjährige Serienfertigung erteilt.

Wir rechnen für die Zukunft mit einem anhaltend hohen Neugeschäft. Da die europäische Mobilitätsindustrie in den letzten Jahren massiv Wertschöpfung nach Osteuropa verlagert hat, betrifft ein sehr hoher Anteil der aktuellen Anfragen dortige Produktionen. Unsere aktuellen tschechischen Standorte werden diese zusätzliche Nachfrage auf Dauer nicht bedienen können, da ihre Ausbaukapazitäten mittelfristig ausgeschöpft sein werden. Daher hat der Vorstand heute den strategischen Beschluss gefasst, Kapazitäten in Osteuropa künftig erweitern zu wollen und den PWO-Konzern um einen zusätzlichen Standort in Osteuropa zu ergänzen. Details hierzu werden zu gegebener Zeit kommuniziert.

PWO wird von seinen Kunden weltweit als Partner in der Transformation der nachhaltigen Mobilitätsindustrie geschätzt. Das zeigt sich insbesondere auch im hohen Neugeschäft. Unsere Möglichkeiten nutzen wir konsequent, um gezielt weiter zu wachsen. Dazu werden auch neue Absatzmärkte beitragen. Mit dem Auftrag für Komponenten von Brennstoffzellen haben wir gezeigt, dass wir unsere umfassende Kompetenz im Grenzbereich des technologisch Machbaren in der Metallumformung und deren Verbindungstechnologien erfolgreich auch bei neuen Produkten einsetzen können. Damit unterstreichen wir die hohe Innovationskraft des Unternehmens.