BMW AG beschließt Aktienrückkauf im Umfang von bis zu 2 Mrd. EUR zwischen Juli 2022 und Dezember 2023

Aktien sollen überwiegend eingezogen und das Grundkapital herabgesetzt werden

München. Die Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft (BMW AG) hat ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 2 Mrd. EUR (Gesamtkaufpreis ohne Erwerbsnebenkosten) beschlossen. Das Aktienrückkaufprogramm dient vorwiegend der Einziehung von Aktien mit Herabsetzung des Grundkapitals. Die Ermächtigung zum Anteilsrückkauf im Umfang von 10% des Grundkapitals innerhalb von fünf Jahren hatten die Aktionäre bei der Hauptversammlung im Mai 2022 erteilt.
Das erste, auf dieser Ermächtigung beruhende Programm soll im Juli 2022 starten und spätestens zum 31. Dezember 2023 enden.

Nicolas Peter, Finanzvorstand der BMW AG: „Der Aktienrückkauf belegt unsere konstant hohe Finanzkraft und starke Liquidität. Dank unserer operativen Stärke und nach der Vollkonsolidierung unseres chinesischen Tochterunternehmens BMW Brilliance Automotive Ltd. erwarten wir eine weiterhin starke Liquiditätsposition. Unser starkes Investment-Grade-Rating ist ein wichtiger Erfolgsfaktor unserer Transformation, und dieses wollen wir klar beibehalten. Darüber hinaus profitieren alle unsere Aktionäre — auch die Mitarbeiter — nicht nur von unserer verlässlichen Dividendenpolitik, sondern auch von diesem Aktienrückkaufprogramm, das das Ergebnis je Aktie steigern wird. Mit diesem Instrument schaffen wir Wert für unsere Aktionäre und senden ein Signal unserer langfristigen Stärke an den Kapitalmarkt. Unser Fokus liegt nach wie vor auf dem erfolgreichen, langfristigen Wachstum des Unternehmens und auf einer optimalen Kapitalallokation. Wie bisher haben die erforderlichen Investitionen für die Transformation der BMW Group Priorität, und diese werden wir aus dem operativen Cashflow finanzieren.“