Webasto Makeathon: Studierende entwickeln Lösungen für Sensorintegration im Dach

 

Beim ersten Makeathon des Automobilzulieferers Webasto tüftelten Studierende und Absolvent*innen aus ganz Deutschland ein Wochenende lang an Lösungen rund um das autonome Fahren.

Zwei Tage ganz im Zeichen der Zukunft der Mobilität: Rund 30 Studierende und Absolvent*innen aus ganz Deutschland haben am vergangenen Wochenende im Impact Hub in München an einem Makeathon zum Thema “Autonomes Fahren” teilgenommen. Eingeladen dazu hatte der Top-100-Automobilzulieferer Webasto. Das Unternehmen aus Stockdorf bei München bietet seinen Kund*innen mit dem sogenannten Roof Sensor Module die Möglichkeit, Sensoren für autonome Fahrfunktionen in das Dach zu integrieren. Mit spannenden Einblicken möchte Webasto die Berufe der Zukunft nahbar machen.

Mit Teamwork zum Sieg
Das Gewinnerteam wurde am Sonntag mit 2.000 Euro Preisgeld belohnt. Leif van Holland (Universität Bonn), Lukas Harrer (Fachhochschule Oberösterreich), Marc Wagner (Technische Hochschule Ulm) und Richard Kollert (Hochschule Furtwangen) erarbeiteten Lösungen zur Identifizierung bestimmter Merkmale aus umfangreichen Sensordaten. Basierend auf dieser Lösung kann Webasto die Funktion des Dachsystems für autonomes Fahren weiter optimieren. „Diesem Team ist es nicht nur gelungen, die individuellen Stärken der Teammitglieder besonders gut zu kombinieren, es hat auch einen besonders schnellen und effektiven Lösungsansatz gefunden, aus dem wir für das Roof Sensor Module einen direkten Nutzen ziehen können. Mit Teamwork und einer tollen Präsentation konnten die vier Teammitglieder auf ganzer Linie überzeugen“, so Michael Hülsen, Director Product Management Roof Sensor Module bei Webasto.

Herausragende Leistung
Eine besondere Auszeichnung als “Bester Teilnehmer” aus dem Gewinnerteam erhielt zudem Marc Wagner. Der Informatikstudent aus Ulm überzeugte mit herausragender Kompetenz, Teamwork, Organisationstalent und Lösungswillen. „Der Makeathon von Webasto war für mich eine tolle Gelegenheit, meine eigenen Fähigkeiten mit denen meiner Teammitglieder zu kombinieren. Wir konnten wirklich viel voneinander lernen und tolle Kontakte knüpfen“, bestätigt Wagner.

Der Makeathon: Ein Konzept, das sich bewährt hat 
Auch Webasto wird über das Wochenende hinaus von den gewonnenen Kenntnissen und den Kontakten zu Spezialisten aus den Bereichen Mechatronik, Regelungstechnik, Robotik oder Machine Learning profitieren. „In den Challenges bearbeiteten die Teilnehmer*innen sehr konkrete Themen, die uns in der Entwicklung beschäftigen. Etwa zur Optimierung der Sensorverfügbarkeit oder der automatisierten Auswertung bestimmter Daten, die zur Weiterentwicklung des Roof Sensor Modules sehr wertvoll sind”, so Hülsens abschließendes Fazit..

Hochauflösendes Bildmaterial finden Sie hier.

Über Webasto:

Die Webasto Gruppe ist globaler innovativer Systempartner der Mobilitätsbranche und zählt zu den 100 größten Zulieferern der Automobilindustrie weltweit. Das Angebot des Unternehmens umfasst eigen entwickelte Dach-, Heiz- und Kühlsysteme für verschiedene Fahrzeugarten, Batterien und Ladelösungen für Hybrid- und Elektrofahrzeuge sowie ergänzende Services rund um das Thermomanagement und die Elektromobilität. Zu den Kunden von Webasto zählen Hersteller von Personenkraftwagen, Nutzfahrzeugen und Booten ebenso wie Händler und Endkunden. 2021 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 3,7 Milliarden Euro und beschäftigte rund 15.700 Mitarbeitende an über 50 Standorten. Der Hauptsitz des 1901 gegründeten Unternehmens befindet sich in Stockdorf bei München. Weitere Informationen finden Sie unter www.webasto-group.com