- Nettoumsatz und Betriebsergebnis deutlich im Plus gegenüber Vorjahreszeitraum
- Erfolgreicher Einstand des neuen Mazda CX-60 in Japan und Europa
- Finanzprognose für das komplette Geschäftsjahr angehoben
In Europa verkaufte Mazda von April bis September insgesamt 67.000 Fahrzeuge, was einen Marktanteil von einem Prozent bedeutet. Der größte Mazda Markt in Europa bleibt Deutschland mit 14.000 Einheiten (- 40 Prozent), gefolgt von Großbritannien mit 12.000 verkauften Fahrzeugen (- 28 Prozent). Durch die steigenden Produktionszahlen erwartet das Unternehmen in der Region jedoch für das gesamte Geschäftsjahr ein Absatzplus von sieben Prozent auf 175.000 Einheiten. Dazu trägt auch die erfolgreiche Einführung des Mazda CX-60 e-Skyactiv PHEV (WLTP-Verbrauch: 1,5 l/100 km; WLTP CO₂: 33 g/km) bei, der das geplante Auftragsvolumen in ganz Europa übertroffen hat.
Bedingt durch die Lockdowns in Schanghai, hat Mazda im ersten Geschäftshalbjahr 49.000 Einheiten in China abgesetzt. In Nordamerika wurden 181.000 Fahrzeuge verkauft. Auf dem japanischen Heimatmarkt verzeichnete das Unternehmen von April bis September 2022 einen Zuwachs von 14 Prozent auf 68.000 Fahrzeuge. Die große Nachfrage nach dem überarbeiteten Mazda CX-5 führte gemeinsam mit dem im September eingeführten Mazda CX-60 zu einer Erholung der Absatzzahlen.
Während Mazda seine globale Absatzprognose infolge steigender Produktionskosten und knapper Transportschiffe auf knapp 1,22 Millionen Einheiten gesenkt hat, wurde die Finanzprognose vor allem aufgrund sinkender Kosten nach oben korrigiert. Das Unternehmen erwartet ein Betriebsergebnis von 140 Milliarden Yen (1 Milliarde Euro*), was einer Zunahme von 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche. Der Nettogewinn steigt voraussichtlich um 59 Prozent auf 130 Milliarden Yen (935,2 Millionen Euro*).
Mazda beobachtet auch weiterhin das Geschäftsumfeld, die Entwicklung der Automobilnachfrage in den einzelnen Märkten und die künftige Entwicklung möglicher Probleme. Hierzu gehören insbesondere die knappen Halbleiter, die steigenden Material- und Rohstoffpreise sowie die anhaltende Covid-19-Pandemie.