Ultraschnelle Ladelösungen für E-Fahrzeuge werden zum Standort-Booster für Fachmarktzentren

 

  • Ende des Verbrennungsmotors in der EU und Deutschland ab 2035
  • Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz: Ab 2025 müssen alle Fachmarktzentren E-Ladeplätze anbieten
  • Nahtlose Integration von „Parkladen“ während des Einkaufs wird zum New Normal
  • Lieferkettenengpässe beim Infrastrukturausbau vermeiden: Große Vorteile für Ladelösungen ohne Transformatoren 

Die Assetklasse Fachmarktzentrum (FMZ) war in den letzten Jahren ein Garant für starke Immobilienrenditen. Das könnte sich gerade für viele Bestandsobjekte ohne konkrete E-Mobilitätslösungen schon sehr bald ändern. Denn ohne Schnelllademöglichkeiten vor Ort, die sich nahtlos in den Alltag integrieren lassen, drohen viele Bestandsimmobilien zu Stranded Assets zu werden, zu Vermögenswerten, die dauerhaft von Wertverlusten bis hin zum Totalverlust gekennzeichnet sind. Mit Blick auf das Inkrafttreten des Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetzes und hochlaufenden Neuzulassungen für E-Fahrzeuge, läuft vielen FMZ-Managern und Flächenentwicklern die Zeit weg.

E-Ladelösungen für Fachmarktzentren: Eile ist geboten

Seit März 2021 gilt das sogenannte GEIG, das „Gesetz zum Aufbau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität“, oder kurz: das „Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz“. In der praktischen Umsetzung bestimmt das GEIG, dass ab 1. Januar 2025 alle Nichtwohngebäude, also auch der Bestand, mit mehr als 20 Parkplätzen über einen Ladepunkt verfügen müssen. Bereits heute müssen Neubauten die Vorgaben aus dem GEIG erfüllen, also Ladeinfrastruktur (LIS) zur Verfügung stellen und Leitungsinfrastruktur für weitere Parkplätze vorhalten.

Spätestens ab dem Jahr 2035 sollen laut EU-Mitgliedsstaaten und dem Europäischen Parlament außerdem nur noch klimaneutrale Fahrzeuge zugelassen werden. Neue Benzin- und Diesel-Autos, die Klimagase ausstoßen, dürfen dann nicht mehr verkauft werden.

Gleichzeitig bedeutet der aktuelle Hochlauf der Neuzulassungen von E-Autos eine steigende Nachfrage an Lademöglichkeiten. Die Neuzulassungen waren im 3. Quartal 2022 mit 105.000 reinen E-Autos erneut deutlich gestiegen. Und legen damit ein höheres Tempo vor als der LIS-Ausbau.

Future Readiness: Erwartungen an Bestandsimmobilien und Neubauprojekte

Für Asset- und Property-Manager ist die Renditeerwartung und Zufriedenheit des Investors entscheidend. Um einen entsprechend stabilen Cashflow mit FMZs zu erzielen, müssen die Standortbedingungen bei Bestandsimmobilien optimiert und die Attraktivität für Mieter und Endkunden auch für die kommenden Jahre hochgehalten werden. Bei Neubauprojekten ist E-Mobilität im Rahmen der ESG-Due-Diligence inzwischen von Beginn an maßgebliches Investkriterium.

„Mieter verlangen einen attraktiven Standort für die Kunden. Die Kunden fragen nach smarten und leistungsstarken Ladelösungen für ihre E-Autos. Das heißt: Nur Immobilien mit intelligenten Ladelösungen werden auf Dauer zukunftssicher sein und Investoren die erwarteten Renditen bringen.“, erklärt Dr. Hendrik Schaede-Bodenschatz, Geschäftsführer der Adaptive Balancing Power GmbH.

Schnellladelösungen wirken wie ein Attraktivitäts-Booster für Standorte 

Gerade die Bereitstellung von Ladepunkten für schnelles und ultraschnelles Laden steigert die Attraktivität eines Standortes um ein Vielfaches. Allerdings sollten FMZ-Manager und Flächenentwickler bei der Auswahl der richtigen Lösung auf mehrere Faktoren achten:

  • Die Verfügbarkeit, Langlebigkeit und Nachhaltigkeit der eingesetzten Materialien und Bauteile
  • Möglichst eine Technologie ohne Transformator, da diese kostenintensiv sind und sehr lange Lieferzeiten haben
  • Anschlussmöglichkeiten zu PV- und Windkraftanlagen für ein ganzheitliches Energiekonzept
  • Flexibles Ladetempo und ultraschnelles Laden von bis zu 250 kW
  • Weitgehende Unabhängigkeit vom Ausbau des Stromnetzes und der eventuell bestehenden Netzanschlussleistung
  • Ohne Einschränkung der späteren Flächenentwicklung

Die Hochleistungs-Speicher und -Ladesysteme von ABP akkumulieren die Energie aus dem Stromnetz mit der am jeweiligen Standort verfügbaren Leistung und stellen sie für einen auf wenige Minuten verkürzten Schnellladevorgang zur Verfügung. Ultraschnelles Laden wird damit ab sofort überall zur Realität. Die Speicher- und Ladesysteme von ABP kommen aufgrund ihrer einmaligen Bauweise außerdem komplett ohne Transformator aus. Das senkt die Anschaffungskosten im Gegensatz zu anderen Ladelösungen deutlich. Die eingesetz­ten technische Komponenten sind bewährte, gut verfügbare, hochqualitative Bauteile des europäi­schen und deutschen Maschinenbaus. Die Speicher- und Ladesysteme sind einfach und schnell zu installieren, wartungsarm und so nachhaltig gefertigt, dass sie fast vollständig recycelbar sind. Ein Anschluss der Ladeinfrastruktur an PV-Anlagen ist ebenso möglich wie die spätere Neupositionierung des Ladesystems im Rahmen der Flächenentwicklung.

Dr. Schaede-Bodenschatz: „Wir bieten mit unseren Produkten die passgenauen Lösungen, um Fachmarktzentren in das E-Mobilitätszeitalter zu holen, damit Frequenzen, Mieteinnahmen und Kundenzufriedenheit auf einem hohen Niveau gehalten und ausgebaut werden können. Nicht irgendwann, sondern jetzt.“

Über Adaptive Balancing Power: Die Adaptive Balancing Power GmbH ist ein führendes Speicher- und Ladetechnologieunter­nehmen, das den schnellen und flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur mit Hochleistungs-Ladestationen für E-Autos, -Busse und -LKW ermöglicht. Mit den selbstentwickelten Speicher- und Ladesystemen bietet das Unternehmen schnell und einfach zu integrierende Hochleistungstechnologie an, die Ladezeiten von nur wenigen Minuten anstatt Stunden mit einer Leistung bis zu 350 kW auch an Standorten ermöglichen, die nicht an für Schnellladevorgänge ausgelegte Stromleitungen angeschlossen sind. So lässt sich E-Mobilität einfach und perfekt in den Alltag integrieren, in Städten und in der Fläche. Damit agiert das Unternehmen in einem stark wachsenden Markt und bedient die drängende Nachfrage nach Schnellladepunkten weitgehend unabhängig vom langwierigen Ausbau des Stromnetzes. Die Adaptive Balancing Power GmbH wurde 2016 in Darmstadt gegründet. Unternehmenssitz ist Pfungstadt. Geschäftsführer ist Dr. Hendrik Schaede-Bodenschatz. Weitere Informationen: https://www.adaptive-balancing.de/