E-Fahrzeuge legen im November um 51 Prozent zu

VDIK-Monatsupdate alternative Antriebe (November 2022)

Die Neuzulassungen von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben stiegen im November um 47 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. In den ersten elf Monaten dieses Jahres wurden 9 Prozent mehr Elektroautos, Hybride mit und ohne Stecker, Mild-Hybride und Gas-Pkw neu zugelassen, insgesamt knapp 1,1 Millionen Fahrzeuge.

Im November fuhren 102.656 neue Elektrofahrzeuge auf die Straßen. Das ist ein Zuwachs von 51 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Darunter waren 57.980 neue batterieelektrische Pkw (plus 44 Prozent). Die Plug-in-Hybride verzeichneten mit 44.581 Neuzulassungen einen Zuwachs um 60 Prozent. Da diese Fahrzeuge nur noch bis Ende 2022 mit dem Umweltbonus gefördert werden, kommt es hier aktuell zu einem Endspurt. Zwischen Januar und November wurden über 366.000 batterieelektrische Pkw neu zugelassen (plus 19 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Zudem wurden mehr als 292.000 Plug-In-Hybride neu zugelassen, was dem Vorjahresniveau entspricht.

Außerdem wurden im November 43.697 neue Hybride ohne Stecker neu zugelassen (plus 39 Prozent). Das entspricht fast einem Fünftel aller Pkw-Neuzulassungen. Unter den Hybriden waren 6.824 Voll-Hybride, die zu 96 Prozent von VDIK-Marken stammten.

Die höchsten Wachstumsraten in den ersten elf Monaten des Jahres verzeichneten mit Flüssiggas angetriebene Pkw, die um 63 Prozent auf 13.821 Einheiten zulegten. Außerdem wurden 761 neue Brennstoffzellenautos zugelassen (plus 79 Prozent). 98 Prozent dieser neuen Wasserstoff-Pkw stammen von internationalen Marken.

Der VDIK aktualisiert regelmäßig die Liste der Elektrofahrzeuge von internationalen Herstellern. Die VDIK-Mitgliedsunternehmen bieten aktuell 200 Elektro-Modelle (Pkw und Nutzfahrzeuge) an, die Kunden in Deutschland bestellen können. Die VDIK-Elektroliste kann hier abgerufen werden.

Im gesamten Pkw-Markt verschieben sich die Gewichte weiter in Richtung der alternativen Antriebe. Sie kamen in den ersten elf Monaten dieses Jahres auf einen Anteil am Gesamtmarkt von 47 Prozent. Benziner lagen bei 34, Diesel bei 19 Prozent.